Drogen am Steuer – Entzug der Fahrerlaubnis

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Wer Drogen konsumiert, hat sich nicht hinter ein Steuer zu setzen. Er riskiert seine Gesundheit und die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer und muss mit harten Strafen rechnen. In einer aktuellen Entscheidung vom 15. Februar 2008 hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg klargestellt, dass bereits der einmalige Konsum harter Drogen (nicht Cannabis) die Annahme rechtfertigt, dass der Betroffene in Zukunft weiter Drogen konsumieren wird. Damit sind die Führerscheinbehörden in der Lage, ohne die Anordnung zur Beibringung von Gutachten einen Regelfall zu unterstellen und die Fahrerlaubnis zu entziehen. Der Betroffene ist als zum Führen eines Kraftfahrzeuges ungeeignet anzusehen. Neben den empfindlichen strafrechtlichen Konsequenzen, die den Drogensünder erwarten, muss er sich darauf einstellen, mindestens ein Jahr auf die Wiedererteilung seiner Fahrerlaubnis warten zu müssen. Die Behörden erwarten dabei in der Regel den Nachweis einjähriger Abstinenz und eine medizinisch psychologische Untersuchung. Ob Drogen bewusst konsumiert oder „untergeschoben“ wurden, in jedem Fall sollten keine Aussagen ohne vorherige Rücksprache mit einem Rechtsanwalt getätigt werden. Eigene Rechtfertigungsversuche sind meist nur schädlich. Bei Cannabis gelten Besonderheiten, auf die sich die Verteidigung von Anfang an einstellen muss.

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